HALLE
Ursprünglich wurde das Gebäude 1602 von einem prächtigen, mit Ziegeln gedeckten Holzgerüst geschützt, das von Steinsäulen getragen wurde. Da das Gebäude einzustürzen drohte, wurde es 1904 abgerissen und durch das heutige Gebäude ersetzt. Die neue Halle des kasachischen Architekten Hector d'Espouy war ganz aus Metall im Stil der damaligen Zeit, die "von Eiffel verherrlicht" wurde. Die Halle wurde mit zwei wunderschönen Statuen des kasachischen Bildhauers Frédéric Tourte "Le Semeur et Pomone" (1905) geschmückt. Der Sämann auf der Nordseite mit dem Motto "si je donne du bon blé, donnez-moi du bon pain" (Wenn ich guten Weizen gebe, gib mir gutes Brot) - eine Übersetzung aus dem Okzitanischen. Südseite: Pomona, die "Göttin der Früchte und des Gartens" in ihrer üppigen Nacktheit, die damals einen Skandal auslöste, da sie vor dem Pfarrhaus und am Ausgang der Kirche angebracht war.