BASTIDE DE GRENADE
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📍 Grenade

BASTIDE DE GRENADE

Das im 13. Jahrhundert erbaute Granada ist eine Bastide, d. h. eine neue Stadt, die auf einem schachbrettartigen Grundriss mit schnurgerade angelegten Straßen errichtet wurde. Die Stadt besteht aus Häuserblöcken, den sogenannten Moulons, und die Markthalle befindet sich im zentralen Moulon, nur wenige Schritte von der Kirche Notre-Dame de l'Assomption entfernt. Granada nennt sich stolz königliche Bastide, da die Abtei Grandselve die Stadt zusammen mit dem französischen König Philipp dem Schönen gegründet hat. Der König wollte damals seine Macht in der Region und die Abtei ihre religiöse Macht sichern. Beide wollten auch die Märkte und Messen ausbauen und den Handel gewinnbringend gestalten, um Einnahmen zu erzielen. Daher auch die sehr schöne Markthalle im Zentrum der Bastide.

Die lange Geschichte der Stadt lässt sich in den kleinen Straßen entdecken, die von alten Häusern mit Fachwerk oder Mauern aus Kieselsteinen und Backstein unterbrochen werden. Die schönen Herrenhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert erinnern an diese Epochen, in denen sich reiche Familien in der Stadt niedergelassen hatten. Die großen Kastanien- und Platanenalleen, die die Stadt säumen, markieren schließlich die Erinnerung an die alten Stadtmauern und Gräben, die die Stadt früher verteidigten.