CHAPELLE SAINT-ÉTIENNE DE BARCUGNAS
Teilweise unter Denkmalschutz gestellt. Die Kapelle Saint-Étienne aus dem 12. Jahrhundert wurde 1931 unter Denkmalschutz gestellt, um das romanische Portal zu schützen.
Der emblematische Eingang von Luchon mit der berühmten Statue "La Lionne", das Viertel Barcugnas und der Bahnhof.
Auf dem Rückweg zum Stadtzentrum befindet sich der Bahnhof von Luchon. Er wurde am 17. Juni 1873 von der Compagnie des chemins de fer du Midi et du Canal latéral à la Garonne in Betrieb genommen.
Er ermöglicht die Verbindung nach Montréjeau und damit den Zugang zur Strecke Toulouse - Bayonne. Das Gebäude ist nach dem gängigen Modell der Gesellschaft gebaut, wird jedoch durch eiserne Markisen ergänzt, die die wartenden Reisenden auf der Bahnsteig- und Ausgangsseite schützen. Diese Eisenelemente wurden von dem Ingenieur und Unternehmer Jean-Baptiste Troncquez entworfen. Die Ankunft der Eisenbahn erleichterte den Transport von Baumaterialien und ermöglichte so die architektonische Entwicklung der Stadt. Sie erleichterte auch die Anreise von Kurgästen nach Luchon und trug zum Aufschwung des Kurbetriebs bei. Nach und nach wurde die Anbindung an den Bahnhof intensiviert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in der Belle Epoque, verkehrten täglich 24 Züge, darunter der prestigeträchtige Luchon-Express, ein Luxuszug, der eine ganze Reihe wohlhabender Kunden aus der Welt der Gothaer, der Kunstpolitik und der Literatur nach Luchon brachte. Er wird 2025 vollständig renoviert, wenn der Zug wieder bis nach Luchon fährt.
Wenn man den Bahnhof in Richtung Stadtzentrum verlässt, durchquert man das Viertel Barcugnas mit der Kapelle als zentralem Element, deren romanisches Marmorportal aus dem 12. Jahrhundert stammt. Es ist der interessanteste Teil der Kapelle und sein Tympanon stellt die Steinigung des Märtyrers Saint-Etienne, auf Gascon San Stefane, dar. Sein gemauerter Glockenturm ist wirklich typisch für die Region.
Etwas weiter entfernt befindet sich die Statue der Löwin, ein Granitwerk von Louis de Monard. Sie stammt aus dem Jahr 1949. Die Statue hat keine besondere Bedeutung, sondern ist ein Geschenk des Staates an die Gemeinde Coste-Floret. Um sie herum wurde der Kreisverkehr vor einigen Jahren neu gestaltet und durch ein Vorgebirge und 2 Wasserbecken ergänzt.