EXPOSITION "INVISIBLES ?"
Die Begegnung zweier Künstler: Marie Frécon und Bruno Wagner. Durch ihre fotografischen Installationen entsteht ein visuelles Wechselspiel zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, dem Wahren und dem Falschen, der Vorstellung und der fotografischen Realität. Die Natur wird zum Zeugen, um uns ein sinnliches Erlebnis zu bieten.
DIE VOGELKAPELLE %BB von Marie Fr%E9con
%AB Eine Vogelkapelle für vom Aussterben bedrohte Arten? Der Vogel und die gesamte Natur werden hier an den Ort des Heiligen und des Lichts gestellt – eine Art, sie zu ehren; und um mehr Details zu erkennen, muss man näher treten, sich hinter das Licht schleichen und neue Gebiete erahnen, die aus Spuren bestehen, von denen man hofft, dass sie beständig sind? %BB
%AB HIDDEN FOLKS %BB von Bruno Wagner
Im Englischen bedeutet „Hidden“ „verborgen“ und „Folks“ „Menschen“. Die „Huldufólk“, ein isländischer Begriff, der wörtlich übersetzt „verborgenes Volk“ bedeutet, besteht aus Wesen aus den Legenden und Überlieferungen der isländischen Folklore. Alles begann während einer Reise nach Island, dem Land der Elfen, wo ich ihnen jedoch nicht begegnet bin. Erst später, in Frankreich und anderswo, sind sie mir erschienen. Seitdem suche ich weiter nach ihnen? Die vier Elemente der Natur – Wasser, Feuer, Erde, Luft – sind in diesen Bildern präsent, die wie Rorschach-Flecken zum Spiegel unserer Sichtweise werden. Sie offenbaren phantasmagorische Wesen und Gestalten, Tiere,
Manga-Figuren…
Man befindet sich nahe an der Pareidolie, einem mentalen Prozess, bei dem man angesichts visueller Reize vertraute Formen in eigentlich zufälligen Elementen erkennt. So entdeckt man eine Welt, in der das Übernatürliche zum Leben erwacht, in der sich Träume und Albträume zu einer Symphonie der Fantasie vermischen. All dies entsteht aus einfachen Fotografien der Realität und der Schönheit dieser Welt.